Schmuckdisplay für Markt und Messe: ein mobiler Stand, der verkauft

Puesto de joyería al aire libre con expositores y bandejas sobre la mesa

Ein Weihnachtsmarkt, ein Kunsthandwerkermarkt oder eine Fachmesse sind hervorragende Gelegenheiten, außerhalb des Geschäfts zu verkaufen und neue Kundschaft zu erreichen. Vorausgesetzt, der Stand erfüllt seinen Zweck. Hier gibt es kein Schaufenster und keine Ladentür: Die Besucher gehen vorbei, schauen zwei Sekunden hin und entscheiden, ob sie stehen bleiben. Das hängt fast immer davon ab, wie der Tisch aufgebaut ist.

Dieser Leitfaden richtet sich an Designer, Juweliere und Schmuckmarken mit temporären Ständen: was sich gegenüber dem Geschäft ändert, wie Sie Ihr Schmuckdisplay auf dem Markt auf kleiner Fläche organisieren, welche Materialien den täglichen Auf- und Abbau aushalten und wie Sie den Verkauf mit passender Verpackung abschließen.

Was sich ändert, wenn Ihr Schmuck das Geschäft verlässt

Im Geschäft werden Displays einmal aufgestellt. Am Marktstand werden sie täglich auf- und abgebaut, reisen im Kofferraum und stehen stundenlang in Zugluft, Staub und einem Licht, das sich im Tagesverlauf ändert. Die Fläche ist meist ein schmaler Klapptisch, und die Passanten kommen nicht mit Kaufabsicht: Sie gehen weiter, wenn nichts ihren Blick festhält.

Gefragt sind deshalb leichte, standfeste und pflegeleichte Displays, die wenig Platz brauchen und jeden Tag an dieselbe Stelle kommen. Die Arten sind dieselben wie in unserem Beitrag über Schmuckdisplays im Geschäft; am Stand verschieben sich nur die Prioritäten. Schneller Aufbau und Robustheit zählen hier genauso viel wie die Optik.

Der Tisch in drei Ebenen

Auf einem flachen Tisch fällt nichts auf. Deutlich besser wirkt ein Aufbau in drei Ebenen, von vorne nach hinten.

Vorne, in Griffweite: flache Schmucktabletts mit Ringen, Ohrringen und Armbändern. Hier wird angefasst, verglichen und anprobiert, also lassen Sie zwischen den Stücken genug Platz.

In der Mitte: Ohrringständer und Kettenbüsten, die lange Stücke anheben und zeigen, wie sie fallen. Sie geben dem Stand vom Gang aus Höhe und Präsenz.

Hinten und oben: Ihr Glanzstück, allein und mit Luft drumherum. Es ist von Weitem sichtbar und lockt die Leute heran, auch wenn sie am Ende etwas vom vorderen Tablett kaufen.

Innerhalb jeder Ebene ordnen Sie nach Schmuckart und Preis: Ringe zu Ringen, Ohrringe zu Ohrringen und von links nach rechts vom günstigsten bis zum besonderen Stück. Ein kleines Preisschild pro Tablett beantwortet die Frage, die viele nicht zu stellen wagen, und hilft, sich in Sekunden zurechtzufinden.

Materialien, die das ständige Ein- und Auspacken aushalten

Samt sieht in einer geschlossenen Vitrine großartig aus, zieht im Freien aber Staub, Fusseln und Fingerabdrücke an. Für Stände unter freiem Himmel sind Schmuckdisplays aus Kunstleder meist praktischer: Sie lassen sich feucht abwischen und stecken den Transport gut weg. Leinen wiederum kaschiert Staub und passt zu handgemachtem Schmuck.

Schmuckauflagen lösen zwei Probleme: Sie schaffen einen einheitlichen Untergrund auf einem Tisch, den Sie nicht ausgesucht haben, und decken beim Abbau die Ware oder die Displays ab. Setzen Sie außerdem auf Tabletts in einem einheitlichen Format: Sie lassen sich in der Transportkiste stapeln, sind im Nu ausgetauscht, und der Tisch bleibt ordentlich.

Sicherheit und Nachschub ohne verpasste Verkäufe

Wenn sich viele Menschen um den Stand drängen, kann ein Schmuckstück unbemerkt verschwinden. Drei Gewohnheiten senken das Risiko. Erstens: Befestigen Sie wertvolle Stücke am Display oder halten Sie sie in Ihrer Nähe, nie in der entferntesten Ecke. Zweitens: Zeigen Sie von jedem Modell nur ein Exemplar und bewahren Sie den Rest in Tabletts unter dem Tisch auf, genauso sortiert wie oben, damit Sie ohne Suchen nachlegen können. Drittens: Zählen Sie die Ware beim Auf- und Abbau anhand einer Liste pro Tablett. So wissen Sie, was verkauft wurde, was fehlt und was Sie am nächsten Tag mitbringen müssen.

Im Freien sollten Sie auch an den Wind denken: Hohe Büsten und Ständer brauchen Gewicht oder eine Befestigung am Tisch.

Den Verkauf abschließen: Verpackung gehört auch an den Stand

Auf dem Weihnachtsmarkt kaufen viele Besucher Geschenke. Eine Ladentheke braucht es dafür nicht: Eine Papiertüte oder ein Velours-Schmuckbeutel mit Ihrem Logo und eine Karte mit Website und Social-Media-Kanälen genügen. So nimmt der Kunde Ihre Marke mit nach Hause und findet Sie auch nach dem Markt wieder.

Für das teuerste Stück halten Sie ein stabiles Etui bereit: Es unterstreicht den Wert, schützt den Schmuck und macht aus dem Kauf ein Geschenk, das sofort überreicht werden kann.

Was mit muss und wann Sie bestellen sollten

  • Tabletts im selben Format, zum Präsentieren und für den Vorrat unter dem Tisch.
  • Ständer, Büsten und eine Auflage als Untergrund und zum Abdecken nach Marktschluss.
  • Preisschilder, Handspiegel, ein Tuch sowie Klammern oder Gewichte gegen den Wind.
  • Papiertüten, Beutel mit Logo, Visitenkarten und einige Etuis.
  • Ihre Bestandsliste pro Tablett.

Bestellen Sie rechtzeitig. Bestellungen ohne Personalisierung werden in 2-5 Tagen innerhalb Spaniens und in 4-9 Tagen im übrigen Europa geliefert; mit Ihrem Logo, per Heißprägung in Spanien veredelt, rechnen Sie mit 21 Tagen. Das Klischee zahlen Sie nur einmal, 30 €, bei Nachbestellungen fällt es nicht erneut an. Wenn Sie zwischen zwei Modellen schwanken, bestellen Sie zuerst ein Einzelmuster und prüfen Sie auf Ihrem Tisch, wie es wirkt. Die Mindestmenge liegt je nach Serie zwischen 12 und 100 Stück und steht auf jeder Produktseite.

Sie planen Ihre Märkte und Messen? Erzählen Sie uns über unsere Kontaktseite, wie Ihr Stand aussieht und welchen Schmuck Sie verkaufen. Wir helfen Ihnen, Displays und Verpackungen zu wählen, die in den Kofferraum passen und auf Ihrem Tisch verkaufen.